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.Arbeiterkammerpräsident Herbert Tumpel in Musterwerkstatt BAZ
Arbeiterkammerpräsident und Spitzenkanditat der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) Herbert Tumpel besuchte am 27.4.2009 das Berufsausbildungszentrum BAZ des bfi Wien. Bei einem Rundgang durch die Werkstätten und in Gesprächen mit Ausbilder/innen und den zukünftigen Fachkräften machte er sich ein Bild von den unterschiedlichen Bereichen der Facharbeiter/innen-Intensivausbildungen (Metall-, Elektroberufe, Tischlerei, Baugewerbe). In der anschließenden Rede im Festsaal des BAZ strich er besonders die Wichtigkeit der Qualität von Ausbildungen und im speziellen die hervorragenden Qualifizierungen durch das bfi Wien heraus.
„Hier übernimmt das bfi Wien eine wesentliche Verantwortung für die Menschen und die Stadt. Die Menschen sollen nicht irgendeiner Arbeit nachgehen, sondern entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt werden und die Chance auf Weiterentwicklung bzw. Höherqualifizierung haben. Angesichts des Fachkräftemangels ist das bfi Wien auf dem richtigen Weg. Hier geht es nicht nur um die Zukunftsaussichten den Einzelnen sondern auch um den nachhaltigen Beitrag für unseren Wirtschaftsstandort und unsere Gesellschaft,“ so Herbert Tumpel.
Er erteilte dem Modell Praktikum, bei dem es im Endeffekt nur um billige Arbeitskräfte ginge, eine klare Absage undforderte geregelte Beschäftigungsverhältnisse. Weiters betonte er, dass die jetzige Wirtschaftskrise, ausgelöst durch die Finanzwirtschaft,keinesfalls von den Arbeitnehmer/innen "ausgelöffelt" werden dürfe. Dazu bedürfe es einer starken Arbeiterkammer. Tumpel hoffe daher besonders auf eine hohe Wahlbeteiligung bei der AK-Wahl (5.-18.5.2009), um die Forderungen der Arbeiterkammer zu bekräftigen – nach dem Leitsatz „Wer was will, der wählt“.
Die AK vertritt österreichweit die Interessen von drei Millionen Arbeitnehmer/innen gegenüber der Regierung und der Wirtschaft. Das Engagement reicht von Sozial-, Jugend- über Wirtschafts- bis zur Bildungspolitik. „Und damit geht die Bedeutung der AK weit über die Ziele des bfi Wien hinaus – als Einrichtung, bei der man sich als Arbeitnehmer/in Beratung und Unterstützung holen kann,“ erklärt Herwig Stage, Geschäftsführer des bfi Wien.
Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch
bfi Wien, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien
E-Mail: g.masuch@bfi-wien.or.at
Tel.: +43 1 811 78-10385
Das BAZ bietet im Auftrag des AMS für arbeitsuchende Erwachsene zahlreiche Kurse für die Aus- und Weiterbildung sowie auch Um- und Nachschulungen an. Die Palette reicht von FacharbeiterInnen-Intensivkursen über Werbegrafik, IT, CAD und Schweißen. Alle Schulungsmaßnahmen werden im modularen Ausbildungssystem (MAS) durchgeführt. Dadurch werden eine maßgeschneiderte individuelle Ausbildung sowie ein laufender Kurseinstieg möglich. Die Vermittlungsquoten liegen zwischen 70 und 100 %! www.baz.at

