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Ergebnisse der Eröffnung der neuen Jugendwerkstatt mit BM Hundstorfer
Chancen 
durch Berufsorientierung und Ausbildung

Dr. Herwig Stage, GF des bfi Wien, begrüßte mit einem besonderen Dank an die Kooperationspartner AMS und WIFI die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Einrichtungen. Sein Dank galt auch den engagierten bfi Wien Mitarbeiter/innen und Ausbilder/innen sowie den Jugendlichen, die diese Veranstaltung mitgestaltet haben – inkl. den Film über die Jugendwerkstatt.

Hofrätin Claudia Finster, GF des AMS Wien, begrüßte den gelungenen Start der Jugendwerkstatt – immerhin haben schon 41 von den 260 im Oktober eingestiegenen Jugendlichen eine überbetriebliche Lehre begonnen und einige einen Arbeitsplatz gefunden. „Zusätzlich zu den schon bestehenden Maßnahmen für Jugendliche hat genau diese Art der praxisnahen Orientierung in ca. 20 unterschiedlichen Bereichen gefehlt. Es geht hier um sozial benachteiligte junge Menschen, die ihre Schul- oder Berufsausbildung abgebrochen haben, die hier beim Eintritt in den Arbeitsmarkt unterstützt werden müssen. Hervorragend qualifizierte Ausbilder/innen sorgen für Berufsorientierung und Erfahrungen für Büro, EDV, Handel, Lager, Gastronomie, Elektrotechnik, Baugewerbe, Medien, etc.“

KR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, war beeindruckt von den professionellen Einrichtungen der unterschiedlichen Werkstätten und von der positiven Arbeitsatmosphäre für die Jugendlichen. „Es ist die Aufgabe der Politik, den Rahmen für den steigenden Bedarf an Fachkräften zu bieten. Und die Umsetzung muss gut organisiert sein. Schon bei  den Jugendlichen, deren Basisqualifikationen, Umgangsformen und bei der notwendigen Flexibilität für den Arbeitsmarkt muss angesetzt werden.“ Sie begrüßte daher die neue Einrichtung des bfi Wien als weitere Initiative zur Umsetzung der Qualifizierung  in diesem Bereich.

Mag. (FH) Tanja Wehsely, Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin (in Vertretung von Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner), betonte die Wichtigkeit der Kooperationen und die Wiener Ausbildungsgarantie. „So widmen wir uns auch jenen Jugendlichen, die am Übergang von der Schule in den Beruf Probleme  haben und nicht wissen, was sie machen sollen und können. Die Jugendwerkstatt ist ein neuralgischer Punkt in diesem Unterstützungssystem: hier erhalten Jugendliche praxisnahe Berufsorientierung, können in verschiedene Berufe schnuppern und sich gemeinsam mit Trainer/innen mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Berufsvorstellungen auseinandersetzen.“

Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, berichtete von den mittlerweile schon 19 „Produktionsschulen“ bundesweit, die Jugendwerkstatt Wien ist die größte. Aufgrund der großen Erfolge in Qualifizierung und Vermittlung werden noch weitere in anderen Bundesländern eröffnet. „Kein Jugendlicher soll außerhalb des Systems Schule – Berufsausbildung –Arbeitsmarkt stehen. Um dies zu gewährleisten setzt die Bundesregierung nach wie vor die Ausbildungsgarantie um. Da die Bedürfnisse und individuellen Voraussetzungen Jugendlicher unterschiedlich sind, bedarf es aber neben dem Versprechen der Ausbildungsgarantie auch alternativer Angebote wie z.B. der Jugendwerkstatt, die Motivation und Freude an den Tätigkeiten, den positiven Zugang zum Lernen und die Stärkung des Selbstbewusstseins fördert. Nach 6 Monaten sollten sie bereit sein für eine Lehre oder für Aus- und Weiterbildung oder für einen Arbeitsplatz.“ Hundstorfer  betonte in Richtung der anwesend Jugendlichen, dass sie mit Qualifikationen weniger von Arbeitslosigkeit bedroht seien.
 
Zwei Erfolgsgeschichten aus der Jugendwerkstatt

Gök Onur machte ein Praktikum beim Möbelix -  und am ersten Tag verkaufte er Waren im Wert von 550,-  Euro! Daraufhin wurde er von dem Verkaufsleiter nach Beendigung des 2- wöchigen Praktikums in ein Lehrverhältnis übernommen.

Danneder Florian hat sich in der Jugendwerkstatt Elektroinstallation auf den Aufnahmetest bei der ÖBB als Elektrotechniker vorbereitet und wurde aufgrund des sehr guten Testergebnisses in ein Lehrverhältnis übernommen.

Bilder der Veranstaltung: bitte hier klicken

Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch
bfi Wien, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien
Tel.: +43 1 811 78-10385
E-Mail: g.masuch@bfi-wien.or.at