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.bfi Wien Akademie: Innovationen nicht dem Zufall überlassen
Neben BWL, Controlling, Facility Management etc. kommt jetzt der aktuelle Lehrgang Produkt- und Innovationsmanagement
(27.1.2012) „Die Angebote der Akademie bilden die wichtigsten Querschnittsmaterien in einem Unternehmen ab. Dazu zählt eben auch das Produktmanagement als wichtige Säule des Erfolgs eines Unternehmens“, betont Dr. Valerie Höllinger, kaufmännische Geschäftsführerin des bfi Wien. Und: „Innovationen sollten auf allen Ebenen vorangetrieben werden – und das nicht erst bei rückläufiger Konjunktur. Aber dann ist natürlich die Konkurrenz härter und macht die Abgrenzung notwendiger. Für unser Bildungsinstitut bedeutet das zuerst, dass wir innovative Produkte entwickeln, die den Anforderungen in Unternehmen entsprechen, aber auch zukünftige Trends aufspüren, z. B. wenn es um erneuerbare Energie, Technik oder IT geht. Mit unserer Aus- und Weiterbildung unterstützen wir die Unternehmen bei der Personalentwicklung – sei es, sie schicken ihre MitarbeiterInnen zu den aktuellen Kursen und Lehrgängen oder unsere BeraterInnen vom Business Service analysieren den ganz spezifischen Bedarf an Seminaren oder Lehrgängen im Unternehmen, die dann maßgeschneidert durchgeführt werden. Der gelungene Transfer in die betriebliche Praxis ist das Erfolgskriterium. Und last but not least bedeutet die Vermittlung von Innovationsmanagement die Förderung von Kreativität und Neuproduktentwicklung, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu unterstützen“, so Höllinger.
Die konkreten Hintergründe und Details zu diesem Lehrgang verrät Mag. Ursula Haas-Kotzegger, Lektorin am Institut für Internationales Marketing, WU Wien, langjährige Produktmanagerin und Lehrgangsleiterin an der bfi Wien Akademie.
„Neue Produkte sind der Motor, der ein Unternehmen vorwärts bringt und für Wachstum sorgt. Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, in denen die Kunden und Kundinnen kritischer und der Wettbewerb härter wird, braucht es starke Innovationen und gut durchdachte Marketingprogramme, um am Markt erfolgreich zu sein. Unternehmen wie Apple machen es vor: Hier wird Innovation gelebt, alle Prozesse sind auf die Neuproduktentwicklung ausgerichtet. Vordenken und zukünftige Kundenbedürfnisse ausmachen, bevor der Kunde selbst noch den Wunsch verspürt, ist eine Kunst, die nur wenige Unternehmen so beherrschen wie Apple. Den genauen Einführungszeitpunkt zu erwischen, ist eine andere.“
Ausgehend von seiner Beratungspraxis bringt es DI Gerald Steinwender, geschäftsführender Obmann der Plattform für Innovationsmanagement (PFI) auf den Punkt:
„Innovationsmanagement betrifft nicht nur Forschung und Entwicklung, sondern viele Unternehmensbereiche, die zur erfolgreichen Umsetzung einer Idee am Markt notwendig sind. Die in einem integrierten Innovationsmanagement beteiligten MitarbeiterInnen und Führungskräfte kommen aus nahezu allen Bereichen im Unternehmen: Strategie, New Business Development, Marketing, Forschung, Entwicklung, Produktmanagement, Produktion, Vertrieb, Controlling, Einkauf und Personal. Die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses zu Innovation und die Etablierung von Grundlagen im Innovationsmanagement sind dabei die wesentlichen Aufgaben. Die Plattform für Innovationsmanagement (PFI) ist die führende Organisation für Innovationsmanagement in Österreich mit derzeit 150 Mitgliedern aus Industrie, KMU, Forschung und Wissenschaft.“
Wo liegen die „Knackpunkte“, um Innovationen erfolgreich zu entwickeln und zu vermarkten?
„Die Entwicklung und Einführung von Produkten ist kostenaufwendig und mit vielen Risiken verbunden. Der Großteil der neu auf den Markt eingeführten Produkte scheitert. Für dieses Scheitern gibt es viele Gründe (zu hoher Preis, Überschätzung des Marktpotenzials, falsche Positionierung, ungenügend Marktforschung etc.). Was dem Misserfolg vorbeugen kann, ist die Festlegung und Einhaltung eines Neuentwicklungsprozesses im Unternehmen. In allen Phasen dieses Entwicklungsprozesses (Ideen-, Analyse-, Entwicklungs-, Test- und Einführungsphase) ist der oder die ProduktmanagerIn entweder aktiv oder als KoordinatorIn und SchnittstellenmanagerIn nach innen (Vertrieb, Produktion, Controlling) oder nach außen (Kunde, Agentur) tätig.
Eine besondere Bedeutung in der Neuproduktentwicklung stellt die Ideenphase dar. Kreativität und Out-of-the-box-Denken sind in dieser Phase besonders wichtig, ebenso wie der ständige Kontakt nach innen und außen, wo viele Ideen und Bedürfnisse schlummern, die es zu entdecken und weiterzuentwickeln gilt.“ Also hängt Innovation von den Kompetenzen und passenden Methoden ab und kann nicht dem Zufall überlassen bleiben, erklärt Haas-Kotzegger.
Und Haas-Kotzegger weiter über das Spezielle bzw. Neue an dem Lehrgang Produkt- und Innovationsmanagement for Professionals: „Der Fokus liegt auf den Kernkompetenzen der ProduktmanagerInnen, ist daher kürzer und kompakter als die am Markt angebotenen Produkte. Vor allem wird der Ideenfindungsprozess angeregt. Der Bogen spannt sich über Trendscouting, Konzeptentwicklung, Vermarktung und Einführung am Markt. Dieser Lehrgang bietet daher den bereits etablierten PraktikerInnen die Möglichkeit, sich durch zusätzliche Fachkompetenz zu professionalisieren. Andererseits richtet sich der Lehrgang auch an sogenannte UmsteigerInnen, z.B. aus dem Vertrieb oder Marketing, die in Richtung Produktmanagement gehen wollen.“
Dauer des berufsbegleitenden Lehrgangs Produkt- und Innovationsmanagement for Professionals: 12.3.-8.6.2012
www.bfi-wienakademie.at
Rückfragehinweis für JournalistInnen:
Mag. Gabriele Masuch
T: 01-81178-10385
E: g.masuch@bfi-wien.or.at

