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.Integrierte Kommunikation als Krisenkommunikation
bfi Wien Akademie für (angehende) Führungskräfte
Krisen sind unabdingbare Aspekte unseres Menschseins und unserer Gesellschaft – für manche scheinen sie „aus heiterem Himmel“ zu kommen, andere meinen Warnsignale orten zu können.
Unternehmenskrisen betrachtet der Krisenmanager Steven Fink nicht als etwas notwendigerweise Negatives. Die Entwicklung zur Krise lasse sich voraussehen und aus vorausgehenden Situationen bzw. Handlungen ableiten. Krisen seien zwar unvermeidlich aber auch managable. Daher sein Ratgeber „Crisis Management – Planning for the Unevitable“.
Oder wird die Krise nur herbeigeredet? Franz Roselieb vom Krisennavigator- Institut für Krisenforschung aus Kiel ist davon überzeugt. Seines Erachtens gehören Insolvenzen zum Wirtschaftsleben, weshalb derzeit nur „alte Krankheiten“ sichtbar würden.
Was wir in jedem Fall von den Chinesen lernen können: Krise ist gleichzeitig Chance (für beide das gleiche Schriftzeichen), alles ist im Wandel und wir stellen uns darauf ein! Wir trennen uns von alten Ideen, Vorgangsweisen oder Produkten – natürlich nach gründlicher Analyse. Der Begriff Krise wird im Griechischen vom altgriechischen Verb krínein abgeleitet, bedeutet trennen und unter/scheiden.
Krisenkommunikation
Wenn die Anerkennung und die Qualität des Unternehmens, der Organisation auf dem Spiel stehen: PR bedeutet Kommunikation intern und extern, mit dem Ziel, das Unternehmen (wieder) zu positionieren und gleichzeitig positiv in die Medien zu bringen. Ehrlichkeit und Offenheit als oberstes Gebot für die Krisen–PR. In der Krisen-Phase reichen Gerüchte und Halbwahrheiten aus, um dem Unternehmen nachhaltig zu schaden. Die beste Vorbereitung sind das rechtzeitige Wahrnehmen von kritischen Themen, ein ständiger Kontakt mit den Mitarbeiter/innen und Medien sowie Networking. Denn: Schweigen ist Silber, Reden ist Gold.
Meister bzw. Master der Integrierten Kommunikation
„Integrierte Krisenkommunikation berücksichtigt die gesamte Umwelt der Organisation und umfasst die Planung strategischer Maßnahmen nach Innen und Außen. Werte und Normen des Unternehmens werden von den Eigentümer/innen geprägt. Deren Wort ist besonders in Krisensituationen eisernes Gesetz. Vertrauen in Führung kann nur langfristig aufgebaut werden und steht in Schlechtwetter- oder gar Katastrophenzeiten besonders auf dem Prüfstand.
Für den Ernstfall gilt es, den Plan in der Schublade bereit zu haben: Wer vertritt das Unternehmen mit welchen Grundsatzinformationen nach Innen und Außen, wer ist im Krisenstab? Sind die Keyplayer sofort erreichbar? Diese Präventionsmaßnahme fächert sich als Maßnahmenmix unter Berücksichtigung der Dialoggruppen und Medien anhand der verschiedenen Szenarien wirkungsvoll auf. Für den öffentlichen Auftritt ist inhaltliche Vorbereitung und persönliche Authentizität entscheidend, denn über 90% der Informationen werden auf nonverbaler Ebene wahrgenommen. Hier sind Profis gefragt. Denn nur Meister, bzw. Master – wie es die Absolvent/innen des Lehrgangs universitären Charakters Integrierte Kommunikation sind - beherrschen ihr Handwerk in jeder Situation,“ erklärt Mag. (FH) Susanne Schuster, M.A., Consulting : Communication, Gastreferentin für Integrierte Unternehmenskommunikation und Leadership beim Masterlehrgang Integrierte Kommunikation des bfi Wien.
Informationsabend Integrierte Kommunikation: 16.6.2010
Universitätskurs Zertifizierte Kommunikationsassistent/in (Kooperation mit Uni for Life/Graz): 18.00 Uhr
Masterlehrgang Integrierte Kommunikation an der bfi Wien Akademie für (angehende) Führungskräfte, Lehrgang universitären Charakters (Schwerpunkte PR&Lobbying und Angewandtes Marketing&BWL): 18.45 Uhr
www.bfi-wienakademie.at
Rückfragehinweis: Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1, g.masuch@bfi-wien.or.at , 01/81178/10385

