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bfi Wien baut die Ausbildungswerkstätten für Fachkräfte weiter aus!

Eröffnung des neuen Standorts des Berufsausbildungszentrums BAZ des bfi Wiens in der Gutheil Schoder Gasse (Philips-Halle).

Intensivausbildungen im 2. Bildungsweg als Antwort auf den Fachkräftemangel.

Anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen Ausbildungs-betriebs für Mechatronik, Zerspannungs- und Elektroinstallationstechnik sowie für Werkzeugmaschineur/innen im 23. Wiener Gemeindebezirk waren sich die Expert/innen einig: Qualifikation als Wettbewerbsfaktor spielt für Wien eine zentrale Rolle. Ausbildungsmodelle wie im BAZ eröffnen den Zielgruppen ohne Lehrabschluss ab 19 Jahre eine realistische Chance, als begehrte Fachkräfte Fuß zu fassen. Die hohen Vermittlungsquoten (70 bis 100 %) sprechen für die Qualität der relativ kurzen Ausbildungen (13 bis 17 Monate).

Mag. (FH) Tanja Wehsely, Landtagsabgeordnete, erinnerte am heutigen Tag der Republik daran, dass „jeder ein Recht auf Arbeit und menschenwürdiges Dasein“ habe. Die hochwertigen Ausbildungen unterstützen in diesem Sinnen diejenigen, die aus dem primären Lehrstellenmarkt herausgefallen sind. Beim Wiener Konjunkturpaket nimmt im Bereich Arbeitsmarktpolitik die berufliche Qualifikation eine wesentliche Rolle ein.

Egon Blum, Regierungsbeauftragter für Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung, gratuliert dem BAZ zu dem perfekten Maschinenpark. Das BAZ „kompensiert einen Teil der seitens der Wirtschaft zu wenig angebotenen Lehrplätze.“ Überbetriebliche Ausbildungen seien die Chance für Menschen ohne Abschluss, Wien sei damit auf dem richtigen Weg.

„Effektivität und Kostenbewusstsein bzw. Effizienz hat das bfi Wien und das BAZ zum kompetenten Partner des AMS gemacht,“ erklärt Dr. Ingeborg Friehs, stellv. GF des AMS Wien. Sie hebt auch hervor, dass bei der Planung die aktuellen Entwicklungen der Berufsanforderungen einbezogen werden. Die guten Kontakte zur Wirtschaft seien mittlerweile selbstverständlich. Und: „Frauen für die technischen Berufe zu interessieren, ist uns ein besonderes Anliegen. Wenn man es ihnen zutraut, dann schaffen sie es auch,“ davon ist Friehs überzeugt. Der Frauenanteil beim BAZ liegt bei 15 %.

Univ. Prof. Dr. Michael Wagner-Pinter (Synthesis Forschung GmbH) schließt ab mit drei Lebensgeschichten: „Es kommt darauf an, Chancen zu ergreifen und die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Inge R., Karl H. und Tamara K. wurden ‚wachgerüttelt’, als sie arbeitslos wurden. Gemeinsam mit dem AMS und seinen Partner wie das bfi Wien konnten aus den vorhandenen Kompetenzen Berufsperspektiven entwickelt werden.“ Den anwesenden Ausbildungsteilnehmer/innen rät Wagner-Pinter: „Lernen ist clever“.

Dr. Herwig Stage, GF des bfi Wien; Dr. Ingeborg Friehs, stv.Landesgeschäftsführerin des AMS Wien; Mag. (FH) Tanja Wehsely, Landtagsabgeordnete (in Vertretung von Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner); KR Egon Blum, Österreichischer Regierungsbeauftragter für Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung
Dr. Herwig Stage, GF des bfi Wien; Dr. Ingeborg Friehs, stv.Landesgeschäftsführerin des AMS Wien; Mag. (FH) Tanja Wehsely, Landtagsabgeordnete (in Vertretung von Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner); KR Egon Blum, Österreichischer Regierungsbeauftragter für Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung

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Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch
bfi Wien,
Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien
Tel.: +43 1 811 78-10385
E-Mail: g.masuch@bfi-wien.or.at